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Professionelle Bremsflüssigkeits-Kontrolle und günstiger Wechsel!

Beschleunigung ist gut, Verzögerung ist besser:

Bremsen sind heute ein komplexes System aus Elektronik, Mechanik und Hydraulik. Stichworte: ABS (Antiblockiersystem), ASR (Antriebsschlupfregelung), BAS (Bremsassistent), ESP Elektronisches Stabilitätsprogramm). Hinzu kommt immer mehr computergesteuerte „Elektronik“, die zum Beispiel Gefahren erkennt und dann selbständig einen (Voll-) Bremsvorgang auslösen kann. Nur wer diese Sicherheitssysteme ganzheitlich betrachtet und die unterschiedlichen Systeme der verschiedenen Hersteller kennt, ist auch in der Lage, Bremsen richtig zu warten und zu reparieren. Dazu gehören auch regelmäßige Weiterbildungen, aktuelle Messtechnik und entsprechendes Werkzeug – wie zum Beispiel in unserer Werkstatt.

1a Bremsenservice:

Von 100 auf Null muss schneller gehen als von Null auf 100! Je nach Fabrikat, Modell und Baujahr müssen mehr oder weniger Komponenten in die Prüfung und Wartung einbezogen werden. Im Allgemeinen gehören dazu:

  • Sichtprüfung Bremsanlage 
  • Elektrik, Bremslichter 
  • Kontrolle Bremsbeläge, Bremsscheiben
  • Überprüfung Bremsflüssigkeit: Füllmenge, Wassergehalt und Siedepunkt 
  • Überprüfung der Bremsschläuche und Bremsleitungen 
  • Feststell- bzw. Handbremse 
  • Falls erforderlich: weitere elektronische Diagnose

Auch bei Bremsen: Orginalteile*!

Autobauer sind im Normalfall keine Bremsscheibenhersteller. Die stammen meist wie viele andere Teile eines Autos vom OEM (Original Equipment Manufacturer, Erstausrüster) und unterscheiden sich oft nur durch das Logo des Autoherstellers vom „Original“, bei Bremsen zum Beispiel mit Ate- oder Bosch-Logo (OEM!).

Selbstverständlich verwenden auch wir genau diese Teile. Ob Sie für eine Bremsscheibe mit Fahrzeugherstellerlogo eventuell mehr bezahlen möchten, als für die identische, die auf der selben Maschine mit dem selben Prozess und den selben Materialien hergestellt wurde, bleibt dennoch Ihre Entscheidung.

Bremsflüssigkeit, die „Quintessenz“ der Fahrzeugsicherheit.

Oft vernachlässigt aber eine der wichtigsten Komponenten im Bremssystem: die Bremsflüssigkeit. Sie ist hygroskopisch, heißt: zieht Wasser z. B. aus der Luft. Bereits ein Wasseranteil von über 3% führt durch die hohe Temperatur beim Bremsen zur Dampfblasenbildung. Was die Bremskraft mindert und zu einer stärkeren Korrosion der Bremsleitungen führt. Daher sollte alle zwei Jahre aus Sicherheitsgründen die Bremsflüssigkeit gewechselt werden. Falls Sie sich nicht sicher sind, wann das bei Ihnen der Fall war, die Prüfung geht ruckzuck und der Wechsel ist keine große Sache.

*Hauptuntersuchung nach §29 StVZO, durchgeführt durch externe Prüfingenieure der amtlich anerkannten Überwachungs­organisationen.